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25.09.2008

Nichtrostende Stähle für Busse und Bahnen

Berlin

Nichtrostende Stähle bieten innovative Lösungen für Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs. Diese Werkstoffe sind nicht nur optisch sehr ansprechend, dank ihrer mechanischen Eigenschaften reduziert sich das Gewicht der Bauteile bei gleichzeitig erhöhter Festigkeit. Die Korrosionsbeständigkeit der nichtrostenden Stähle in Verbindung mit verbessertem Brandschutz erhöht die Lebensdauer der Fahrzeuge. Auch die Unterhaltsfreundlichkeit und Pflegeleichtigkeit des Werkstoffs tragen zur Kostensenkung bei.

Vor diesem Hintergrund wurden jüngst zwei Forschungsprojekte abgeschlossen. Das eine – Stainless Steel Bus - war dem Busbau, das andere – DOLTRAC - der Herstellung von U-Bahnwagen und Nahverkehrs-Eisenbahnwagen gewidmet. Im Rahmen eines sogenannten Valorisierungsprojektes mit Namen „INSAPTRANS“ (Innovative Stainless Steel Applications in Transport Vehicles) werden deren Ergebnisse nun aktualisierend zusammengefasst und einer breiteren Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dies geschieht im Rahmen eines Seminars, das am Donnerstag, den 25. September 2008, am Rande der Verkehrs-Fachmesse InnoTrans in Berlin (23.-28.09.2008) von 9.00 bis 14.00 Uhr stattfindet. Die Veranstaltung wird federführend von ArcelorMittal Stainless Europe als projektbeteiligtem Unternehmen ausgerichtet und von der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei unterstützt.

Das Seminar-Programm wird Präsentationen der Stahlproduzenten, Vorträge zu Umform- und Fügetechniken (Profilieren, Schweißen u.a.) sowie Darstellungen praktischer Erfahrungen der Fahrzeughersteller und Zulieferunternehmen umfassen.

An der Teilnahme Interessierte erhalten detailiiertere Informationen zur Berliner Veranstaltung bei ArcelorMittal - Stainless Service Germany unter caroline.bresink@arcelormittal.com.

Möglich wurden die beiden zugrunde liegenden Forschungsvorhaben ebenso wie das laufende Valorisierungsprojekt durch das Zusammenwirken von Stahlherstellern und Forschungseinrichtungen quer durch Europa. Beteiligt sind Partner aus Belgien (ArcelorMittal Stainless Belgium, Euro Inox, OCAS), Finnland (Outokumpu, VTT sowie die Helsinki University of Technology), Italien (Centro Sviluppo Materiali) sowie Spanien (Acerinox). Die Europäische Union fördert das Projekt aus Mitteln des Forschungsfonds für Kohle und Stahl (RFCS Research Fund for Coal and Steel).


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